10. LLG-Marathon in der Schravelschen Heide

Veröffentlicht von Manfred Halleck (manfredh) am 23.01.2012
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Bereits zum 10. Mal startete am 08. Januar in der Schravelschen Heide der LLG-Marathon. Man wird den Eindruck nicht los, dass die Veranstalter einen besonderen Draht nach „ganz oben“ haben: Während im letzten Jahr in der Winterzeit so manch eine Veranstaltung den Witterungsbedingungen zum Opfer fiel –eben bis auf die LLG-Marathonveranstaltung, war das Wetter auch an diesem Tag, zumindest überwiegend- besser als in den Vortagen und auch in den Tagen danach.
Es müssen schon ganz besonders hartgesottene Läuferinnen und Läufer sein, die hier an den Start gehen. Welcher „Normalo“ käme schon auf den Gedanken mitten im Winter, irgendwo in der Pampas, einen Marathon zu laufen. Sicher, auch aus unserem Lauf-Treff hatte der ein- oder andere LäuferIn bereits gemeldet. Hier dürfte aber vor allen Dingen die Nähe zum Austragungsort den Entschluss gefestigt haben. Erwähnenswert noch die Leistung von Josef Peters, der alle bisherigen Läufe, zehn an der Zahl, mitmachen konnte. Und egal wie er drauf ist, wieviel er trainiert hat, wie schlecht die Witterung ist: Man kann darauf wetten, dass eine Zeit um die 3 ½ Stunden (+- ¼ Stunde) dabei herauskommt!!
Aber immer wieder kam bei einer anschließenden Bewertung dieser Laufveranstaltung (zum Beispiel im Gästebuch der LLG) die ganz besondere Herzlichkeit und die hervorragende Atmosphäre der Teilnehmer durch. Eben ein Lauf von LäuferInnen für LäuferInnen!
Nach einem Jahr der Abstinenz hatten wir vom Lauf- und Walking Treff uns entschlossen, mit einem Stand diese Veranstaltung zu unterstützen. Gerade dann, wenn man über die Weite der Felder läuft, ist man für Abwechslung empfänglich und Applaus hört wohl jeder gerne. Besonders dankbar sind wir unserem Michael, der für die Boxen verantwortlich war, für Helmut, der nicht nur den Sprit für unsere Stromversorgung besorgte- sonder auch einen Pavillon aufstellte, für Manfred der für das leibliche Wohl zuständig war und am Grill stand sowie für Gottfried, der seinen Bus mit entsprechender Anlage nicht nur bereit gestellt- sondern auch betrieben hat. Das dies nicht immer ganz ruhig abging??? Naja, wer kennt nicht Gottfried, aber dann lief ja doch alles „wie geschmiert!“
Reibungslos, wie gewohnt, lief die Veranstaltung ab und –wie anfangs gesagt- waren es vor allen Dingen die Laufenthusiasten, die sich angemeldet hatten. Nicht umsonst waren wohl viele Aktive des 100er Klubs anwesend. Dies bedeutete nicht, dass die LäuferInnen alle über 100 Jahre alt waren, sondern dass jeder von denen in seinem Leben bisher mindestens 100 Marathons gelaufen ist! So manch einer soll sogar jenseits der 1000 Marathons liegen, und in der Spitze waren es dann Aktive, die  sage und schreibe mehr als 1.600 Marathons „auf dem Buckel“ hatten. Eine wahrlich meisterliche Leitung, die man nicht hoch genug würdigen kann. Zu toppen ist eine derartige Leistung nur von ganz wenigen Marathonis und so sollte es der ein- oder andere dann auch genug sein lassen: Respekt, dass man mit mehr als 75 Jahren noch derartige Distanzen bewältigt, mit mehr als 8 ½ Stunden wurde aber nicht nur die Geduld der Veranstalter- sondern auch der Fans auf der Strecke auf eine harte Probe gestellt. Während dem Veranstalter nichts anderes übrig blieb als zu warten, konnten wir als Fans unser FAN-MOBIL doch etwas früher abbauen und uns Richtung Heimat bewegen. Die Organisatoren um Peter Wasser sollten sich aber doch überlegen ein Zeitlimit einzuführen. Es ist ja nicht nur so, dass die Veranstalter auf den letzten Teilnehmer Rücksicht nehmen müssen, es ist bestimmt für einzelne Läufer nicht prickelnd, mehr als zwei Stunden „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ bis zum Einbruch der Dunkelheit zu laufen ……………………
Manfred Halleck

Zuletzt geändert am: 05.05.2012 um 08:55

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Kommentare

Danke von Gast am 29.02.2012 um 13:30
Hallo Ihr Lieben,

ich danke sehr für den ausführlichen Bericht über unseren Marathon.
DANKE, auch und besonders für das Engagement von Euch am Marathontag.

mit laufenden Grüßen
Peter Wasser

PS.: Ein Zeitlimit möchten wir nicht einführen, weil wir die verantwortung nicht auf uns nehmen möchten
(wann ist zu lang? Für wen es zu unangenehm ist alleine die Runden zu drehen der hört von selbst auf....)

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