Venloop 2018

Veröffentlicht von Manfred Halleck (manfredh) am 26.03.2018
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                       Der 12. Venloop am 25. 03. 2018                            Oder: wo sind sie den alle geblieben

Es gab mal Zeiten, da fuhr der LWT-Kevelaer mit ca. 25 Läufer/innen und ca. 15 Läufer/innen aus Weeze mit einem gecharterten Bus zum Venloop nach Venlo. In diesem Jahr reichte ein PKW, um die vier Teilnehmer vom LWT-Kevelaer nach Venlo zu transportieren. Darum fällt der Bericht zum diesjährigen Venloop auch kürzer aus!

Am heutigen Sonntag fuhren dann Petra Plewe, Sophia Küsters und -mit den kleinen Umweg über Wemb- (das ist ein Ortsteil von Weeze) Sven Schmitz und ich Richtung Venlo, wo wir auch ohne größere Verzögerung um 12:30Uhr auf dem Eventgelände ankamen.

Nachdem wir noch genügend Zeit zum Abholen der Startnummern, zum Umziehen, zur Abgabe der Kleiderbeutel hatten, wurde es dann doch knapp um in den Startblock zu kommen. Unsere beiden Mädels brauchten doch länger, bis das sie das Nötigste, was vor einen Lauf anfällt, auf der Toilette erledigt hatten.

Auf jeden Fall fiel pünktlich um 14:00 Uhr der Startschuss. Nach ca. 8 Minuten erreichten wir dann auch die Startlinie. Aber sobald wir diese überschritten hatten, ging es auch direkt zur Sache. Unsere Jüngste, Sophia, legte direkt ein Tempo los, und sie war schnell aus meinem Blickfeld verschwunden. Sven hatte sich von Anfang vorgenommen, diesen Lauf als Test für den bevorstehenden Marathon Ende April in Düsseldorf zu laufen und lies sich direkt etwas zurückfallen, sodass er nach hinten ganz schnell aus meinen Blickfeld verschwand.

Die einzige dich ich noch im Blick hatte war meine eigene Frau!! Wir beide schafften es dann auch zusammen durch die Zuschauermassen und die vor uns losgelaufene Läuferschar durchzuschlängen. Nach ca. 3km tauchte dann unser junger Hüpfer, Sophia in mein Blickfeld wieder auf, da sie wohl „einen Schritt heraus genommen“ hatte. So fand dann auch im Laufschritt der Partnertausch statt. Ich ließ meine Frau weiterlaufen und blieb bei Sophia nicht nur um sie zu begleiten, sondern auch, weil ich das Gefühl hatte, das ich das Tempo meiner Frau nicht bis ins Ziel halten konnte. Petra schaffte es dann auch in einer Zeit von 1:42 Std das Ziel zu erreichen. Sophia und ich liefen dann auch gemeinsam, wohl immer etwas langsamer, bis Kilometer 18 zusammen. Bei dem dortigen Verpflegungsstand meinte Sophia, das sie doch eine kleine Pause benötigt und bat mich weiter zu laufen. Da sie noch eine „gesunde“ Gesichtsfarbe besaß, habe ich auch sie alleine gelassen und bin die letzten Kilometer bis zum Ziel mit einer Endzeit von 1:50Std. gelaufen. Sophia kam dann 3 min später ins Ziel. Und Sven hat die gesamten 21,1 Kilometer -in seinem Trott- in 1:59 geschafft.

Jeder der sich im Internet in den Ergebnisslisten informiert stellt fest, dass unsere Andrea Aengenheyster mit fast der gleichen Zeit wie Petra das Ziel erreicht hat. Zur Erklärung folgendes. Ich hatte für Petra und mich nachträglich eine Startnummer besorgen müssen da dieser Venloop Anfang August schon nach 13 Stunden ausgebucht war. Petra hatte eine Nummer für den letzten Startblock bekommen. Da Andrea aber kurzfristig den Lauf absagen musste, hatte ich ihre Startnummer abgeholt und Petra auf ihrer eigenen Nummer angeheftet so dass sie ohne Probleme mit uns in den Startblock kam.


Nur zum Schluss bleibt doch die Frage.

ABER, wo sind denn alle unsere begeisterten Venlooper geblieben?

Wo waren alle diejenigen, die in den letzten Jahren mit großer Begeisterung in Venlo gelaufen sind! Sooo alt sind wir, im LWT, ja doch (noch) nicht, oder????

Josef Peters

 

Zuletzt geändert am: 26.03.2018 um 12:54

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